Gut gewappnet gegen das Coronavirus

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Ein Virus, gegen das es keine Impfung und keine Behandlung gibt, löst weltweit Panik aus und führt zu einem fast kompletten Herunterfahren der Wirtschaft und des sozialen Lebens mit noch nicht absehbaren Folgen.

Wie gefährlich ist das Virus?

Da stellt sich zunächst die Frage: Wie gefährlich ist dieses Virus überhaupt? Genau ist das noch nicht einschätzbar, aber die Zahlen, die es aus einer Untersuchung in Deutschland bereits gibt, weisen darauf hin, dass die Sterblichkeit der Infizierten bei etwa 0,37 % liegt, zumindest in Ländern mit guten hygienischen Verhältnissen und guter medizinischer Versorgung wie Deutschland und Österreich.

Die Wahrscheinlichkeit, an Covid 19 zu sterben

Bei einer Durchseuchungsrate von 0,33 %, wie wir sie hochgerechnet Anfang April in Österreich hatten, ist die Wahrscheinlichkeit, an Covid 19 zu sterben, damit gerade einmal 0,0012 %. Auch wenn die Zahlen zu optimistisch und in Wirklichkeit fünfmal so hoch sind, sind sie immer noch extrem niedrig. Dutzende anderer Todesarten sind wesentlich wahrscheinlicher.

Klar, für alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen ist die Gefahr, an Covid 19 zu sterben, höher. Allerdings ist für diese Gruppe die Wahrscheinlichkeit, in absehbarer Zeit zu sterben, sowieso viel höher, auch ohne Coronavirus.

Und dann ist die geringe Durchseuchungsrate natürlich auf die drastischen Maßnahmen zurückzuführen, die von der Regierung verhängt wurden. Werden diese in den nächsten Wochen gelockert, kann sich das rasch ändern.

Im schlimmsten Fall …

Wenn sich alle Österreicher infizieren würden – was allerdings selbst dann unwahrscheinlich wäre, wenn man dem Virus freien Lauf ließe – gäbe es ca. 30.000 – 35.000 Todesfälle. Natürlich stimmt diese Rechnung nicht ganz, denn dann wäre das medizinische System heillos überfordert und die Todesrate wäre höher.

Andererseits gibt es zwischen „totalem Lockdown“ und „alle werden infiziert“ natürlich Abstufungen. Vor allem wird die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren, immer geringer, je mehr Menschen die Erkrankung bereits durchgemacht haben und immun sind.

Todeszahlen sind immer relativ

Aber gehen wir einmal von diesen maximal 30.000 – 35.000 Todesfällen aus, die es im schlimmsten Fall geben könnte. Diese Zahl ist zwar nicht ganz so dramatisch wie die noch vor ein paar Wochen an die Wand gemalten Worst-Case-Szenarien von Hundertausenden Todesopfern, ist aber trotzdem noch dramatisch genug. Allerdings relativiert sich diese Zahl wieder, wenn man bedenkt, dass das ziemlich genau gleich viele sind, wie jedes Jahr an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben. Und die Todesfälle durch Covid 19 fielen in dieser Höhe sicher nicht zusätzlich an, sondern decken sich vermutlich zu einem hohen Prozentsatz mit denen, die im Laufe des Jahres ohnehin an ihren Vorerkrankungen sterben würden. Immerhin liegt das Durchschnittsalter der Corona-Toten bei ca. 80 Jahren, ist also ungefähr gleich hoch wie die durchschnittliche Lebenserwartung.

Sind die Maßnahmen verhältnismäßig?

Ob die Maßnahmen, die derzeit gesetzt werden, verhältnismäßig sind, um eine Überforderung des Gesundheitssystems und möglicherweise Tausende bis Zehntausende Todesfälle in Österreich zu verhindern, kann ich noch nicht beurteilen. Und vielleicht werden wir das nie beurteilen können. Denn die direkten und indirekten wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und ökologischen Auswirkungen des Shutdowns sind so zahlreich, dass es schwierig werden wird, diese jemals zu erfassen. Und noch schwieriger ist die ethische Frage, sie gegen die Lebenszeit zahlreicher Menschen aufzuwiegen, die dadurch wahrscheinlich gewonnen wird.

Das Leben zum Stillstand bringen, um den Tod zu besiegen?

Denn auch der Shutdown verursacht Leid und wird Leben kosten. Z.B., weil Menschen mit anderen schweren Erkrankungen nun nicht die nötige Behandlung bekommen. Oder wenn sich womöglich Menschen, die vor dem wirtschaftlichen Ruin stehen, das Leben nehmen. Und, und, und … Das Leben ist nun einmal lebensgefährlich. Wir werden nie alle Risiken ausschalten können. Und wir werden alle irgendwann einmal sterben. Gestorben wird ständig. Der Tod gehört nun einmal zum Leben dazu. Aber das verdrängen wir gerne. Corona macht es uns wieder bewusst.

Warum löst ein Virus so viel Panik aus?

Ich will die Tragik durch vorzeitige Todesfälle nicht herunterspielen, ich frage mich nur, warum der Tod durch ein Virus so viel mehr Panik auslöst und so viel drastischere Maßnahmen gesetzt werden, um ihn zu verhindern als bei anderen Todesursachen. Warum haben wir etwa vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, an denen wesentlich mehr Menschen leiden und auch heuer wesentlich mehr Menschen sterben werden, weit weniger Angst?

Ich komme bei der Suche nach einer Antwort auf mehrere Aspekte:

  • Über das Sars-CoV-2 Virus wissen wir noch so wenig. Und Unbekanntes macht uns immer Angst. Wir wissen nicht, wann, wo und bei wem wir uns anstecken können. So scheint jeder Kontakt gefährlich. Wir wissen auch nicht, wie schwer wir selbst erkranken würden. Auch wenn die wichtigsten Risikofaktoren bekannt sind, sagt das doch wenig darüber aus, wie gut wir selbst die Krankheit bewältigen würden, wenn wir sie bekämen.
  • Gegen ein Virus haben wir (scheinbar) weniger Möglichkeiten uns zu schützen als gegen eine lebensstilbedingte Zivilisationskrankheit, die nicht ansteckend ist.
  • Es ist neu und bedroht uns unmittelbarer, jetzt und in den nächsten Wochen, nicht irgendwann in fernerer Zukunft. Und wir haben uns noch nicht daran gewöhnt. Der Herzinfarkt oder Schlaganfall kann zwar auch schneller kommen als wir glauben, aber das ist uns weniger bewusst, lässt sich leichter verdrängen.
  • Panik ist enorm ansteckend. Wahrscheinlich ansteckender als das Coronavirus. Und es ist schwer, sich dieser kollektiven Panik zu entziehen, wenn es kaum mehr ein anderes wichtiges Thema zu geben scheint.

Was ist in unserem Bewusstsein?

Wie sehr wir vor etwas Angst haben, hat also einerseits damit zu tun, wie viel wir darüber wissen und andererseits, wie sehr uns etwas bewusst ist.

Das, was jetzt gerade abläuft, ist alles andere als rational. Hier geht es vielmehr um Emotionen als um eine reale Gefahr. Jedenfalls steht die Gefahr in keinem Verhältnis zu der Aufmerksamkeit, die ihr geschenkt wird, wenn wir sie in Relation zu anderen Gefahren sehen, denen wir ausgesetzt sind.

Z.B. ist die Gefahr eines Supergaus in einem europäischen Atomkraftwerk, etwa in Mochovce, seit Tschernobyl nicht geringer geworden. Die Auswirkungen wären weit verheerender. Aber wer ist sich dessen schon ständig bewusst, solange es nicht passiert? Und wer fordert ein, dass von einem Tag auf den anderen alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden?

Ein gutes Immunsystem ist der beste Schutz

Der Fokus der Politik liegt auf der Absicht, das Virus so wenig wie möglich zu verbreiten. Deshalb sollen wir uns isolieren, Hände waschen, Abstand halten und Mundschutz tragen. Aber was machen wir, wenn wir es dennoch bekommen? Dazu möchte ich noch ein paar Anregungen geben. Denn immerhin verläuft die Erkrankung in mehr als 80 % der Fälle harmlos. Was können wir also tun, damit wir zu dieser Gruppe gehören?

„Die Mikrobe ist nichts. Das Milieu ist alles!“ ist eine bekannte Aussage von Prof. Dr. Antoine Béchamp. Es geht also darum, ein Milieu zu schaffen, in dem sich das Virus nicht vermehren kann. Dazu müssen wir unser Immunsystem stärken. Was können wir also tun?

Prophylaktische Maßnahmen

  • Wenn du rauchst, ist jetzt ein sehr guter Zeitpunkt, damit aufzuhören. Denn dass Rauchen die Lunge schädigt, ist bekannt. Und deshalb haben Raucher, auch jüngere, ein viel höheres Risiko für einen schweren Verlauf.
  • Beginne den Tag mit Wechselduschen (warm – kalt, 1 – 3 Mal). Das fördert die Durchblutung und stärkt das Immunsystem.
  • Reduziere möglichst viele Faktoren, die dein Immunsystem schwächen, z.B. Elektrosmog. Schalte nachts das WLAN aus und das Handy auf Flugmodus.
  • Halte dich möglichst viel in der Natur auf – mit entsprechendem Abstand zu anderen natürlich. Geh spazieren, walken, joggen. Bewegung in der Natur stärkt das Immunsystem.
  • Übe Yoga, um Körper und Geist zu harmonisieren. Pranayama (Atemübungen) ist eine gute Möglichkeit, die Lunge zu stärken, so dass sie mit dem Virus leichter fertig wird. Vor allem regelmäßiges Kapalabhati empfehle ich zur Vorbeugung, weil diese Übung stark entgiftend wirkt.
  • Nimm frische, vitalstoffreiche Nahrung zu dir. Es hat keinen Sinn, kiloweise Nudeln und Dosenfutter zu hamstern. Wichtig sind stattdessen frisches Obst und Gemüse, (Wild)kräuter und Gewürze, Sprossen und Keime, Samen und Nüsse sowie kaltgepresste Öle. Ballaststoffreiche Nahrung (Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Samen, Obst) füttert die Darmbakterien, die den wichtigsten Teil unseres Immunsystems bilden. Meide stattdessen stark verarbeitete Nahrungsmittel wie Fertigprodukte, stark erhitzte Fette (Frittiertes), Weißmehl, Zucker, Wurst, Fleisch, Eier und Käse.
  • Gönne dir ausreichend Schlaf.
  • Vermeide Stress und genieße die Ruhe und die Zeit mit deiner Familie.
  • Beschäftige dich geistig mit Dingen, die dir Spaß machen. Sei kreativ und entdecke die positiven Seiten dieser besonderen Zeit.
  • Und vor allem: Bleib gelassen und fürchte dich nicht. Nichts schwächt das Immunsystem so sehr wie Angst.

Wenn das Virus tatsächlich kommt

  • Solltest du erste Symptome haben, egal ob es nun Covid 19 ist oder eine einfache Erkältung: Hausmittel wie Ingwertee, frisch geriebener Kren, Knoblauch (roh) oder Chilli wirken antiviral und können möglicherweise helfen, die Erkrankung im Anfangsstadium abzufangen.
  • Mach eine Nasenspülung mit Salzwasser (Neti). Den dafür notwendigen Behälter und Salz ohne Zusatzstoffe bekommst du um wenige Euro in der Apotheke. Da sich die Viren zuerst im Rachen festsetzen, kann auch Gurgeln mit Salzwasser hilfreich sein.
  • Wenn du spürst, dass dir Wärme guttut, nimm eine Wärmflasche oder bestrahle Hals und Brust mit einer Infrarotlampe.
  • Wenn du Fieber bekommst, senke es nicht, solange es nicht lebensbedrohend ist. Fieber ist eine natürliche Reaktion des Körpers, um eingedrungene Krankheitserreger abzutöten. Besser ist es sogar, es durch ein heißes Bad noch anzuheizen und dann ins vorgewärmte Bett zu gehen, sich gut zuzudecken und zu schwitzen. Schwitzen entgiftet. Sorge dabei auch für ausreichend Frischluftzufuhr.
  • Wichtig ist es, genug zu trinken. Aber keinen Kaffee, Alkohol oder Limonaden, sondern Wasser, Kräutertees und frisch gepresste Säfte.
  • Wenn du keinen Hunger hast, ist das ein Zeichen, dass dein Körper keine Energie auf Verdauen verschwenden will, weil er sie für die Bekämpfung der Viren braucht. Höre auf deinen Körper.
  • Auch Homöopathie kann helfen. Wende dich diesbezüglich an den Homöopathen deines Vertrauens.

Da ich Covid 19 höchstwahrscheinlich noch nicht durchgemacht habe, konnte ich die Wirksamkeit der Ratschläge, die ich hier aufgezählt habe, noch nicht selbst testen, zumindest mit dieser Krankheit nicht. Aber ich gehe davon aus, dass das, was sich bei anderen Grippe- und sonstigen Viren bewährt hat, auch bei Sars-CoV-2 helfen wird.

 

 

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