Warum du meditieren sollst, wenn du gestorben bist

Verstorbene meditiert

Kurz vor Ostern hat mich der tragische Tod einer langjährigen, ehemaligen Mitbewohnerin erschüttert. Sie ist in eine Psychose geraten und fühlte sich verfolgt. In ihrer Verzweiflung hat sie sich schließlich in einen eiskalten See gestürzt, aus dem sie Tage später tot geborgen wurde.

Wenn es im Haus spukt

Zur selben Zeit passierten bei uns im Haus auffallend viele seltsame Dinge in nur wenigen Tagen: 2 FI-Schalter fielen aus unerklärlichem Grund und erzeugten einen Stromausfall. Das Kellerlicht wurde kaputt, ebenfalls der Heizungsthermostat. Die Verankerung eines Regals in der Wand, die schon länger locker war, löste sich noch mehr. Die Klospülung rann. Meine Website sah plötzlich anders aus und das Layout meines Newsletters spielte verrückt.

Zufall? Mein Mann meint, 70 % davon ließe sich rational erklären. Mag sein. Gleichzeitig war mir bekannt, dass solche Phänomene öfter vorkommen, wenn Menschen einen plötzlichen Tod sterben und in der irdischen Sphäre hängen geblieben sind. Sie spuken dann herum. Eine Freundin, die sich mit solchen Phänomenen auskennt und Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen kann, meinte, sie habe den Übergang noch nicht geschafft und brauche Verzeihung.

Suizid löst kein Problem

Das kann leicht passieren, wenn man glaubt, durch Suizid einem Problem entfliehen zu können. Denn das funktioniert nicht. Wer glaubt, dann „weg“ zu sein, irrt sich und wird drüben feststellen, dass er immer noch da ist. Und wenn der Geist dann plötzlich klar ist, wird ihm die Tat wahrscheinlich leidtun, ist dann aber nicht mehr rückgängig zu machen. Die daraus erwachsenden Schuldgefühle binden an die irdische Sphäre und können ein Hindernis sein, weiterzugehen.

Was nach dem Tod wichtig ist

Doch was ist dann zu tun? Meine Freundin schickte mir dieses Video von Benjamin Maier, einem schamanischen Heiler.

Ich halte das, was er in diesem Video erklärt, für sehr realistisch. Es deckt sich mit vielem, was mir aus anderen Quellen bekannt ist. Und es erscheint mir auch logisch. Da jeder Mensch seinen Tod irgendwann einmal erlebt – manchmal schneller als man denkt – halte ich die Information, die Benjamin Maier in diesem Video gibt, auch für sehr wertvoll. Deshalb empfehle ich euch, euch dieses Video anzuhören.

Unser Bewusstsein kreiert unsere Erfahrungen

Unser Bewusstseinszustand spielt im ganzen Leben eine große Rolle, und ganz besonders in dem Moment, in dem wir sterben. Demnach ist es etwas anderes, ob man in hohem Alter oder nach einer schweren Krankheit in Frieden einschläft, ob man sich in Angst und Verzweiflung das Leben nimmt oder im Moment des Sterbens voller Wut und Groll ist.

Zuerst kommt Meditation

Interessant finde ich, dass Benjamin Maier als ersten wichtigen Punkt, wenn man im Jenseits ankommt, Zu-sich-kommen und Meditation nennt. Erst danach kann man sich orientieren und Entscheidungen treffen.

Genau genommen ist das auch im jetzigen Leben so. Erst innehalten und wahrnehmen, dann entscheiden und handeln. Das ist das, was wir durch die Meditation üben. Und die gesamte Yogapraxis mündet letztendlich in der Meditation. Alles, was wir im Yoga machen, bereitet auf die Meditation vor und unterstützt uns, dabei mehr in die Tiefe zu kommen.

Meditation geht über dieses Leben hinaus

Natürlich gibt es auch vieles andere, was gut und wertvoll ist und was ich auch befürworte. Sport, gesunde Ernährung, nährende soziale Beziehungen. All das ist wichtig in diesem Leben. Doch Meditation geht über dieses Leben hinaus. Sie ist nicht nur in diesem Leben wichtig, sondern sie hilft uns auch in der jenseitigen Welt weiter. Wenn wir uns erst orientieren müssen, wo wir gelandet sind, welche Gesetze dort gelten und was wir jetzt wollen.

Deshalb ist es so wichtig, Meditation zu üben und regelmäßig zu praktizieren. Nur dann können wir sie anwenden, wenn wir sie brauchen. Auch dann, wenn wir gestorben sind.

Regelmäßige Meditation braucht Disziplin

Meditation zu lernen ist im Grunde einfach. Man braucht dazu keine besonderen Fähigkeiten. Jeder Mensch ist dazu in der Lage. Meditation ist unser natürlicher Zustand. Dennoch gibt es nur wenige Menschen, die über längere Zeit regelmäßig meditieren. Denn die Kunst ist das Dranbleiben. Einerseits geht es darum, sich regelmäßig hinzusetzen. Andererseits braucht es Disziplin, dann auch wirklich Meditation zu üben und nicht einfach nur seinen Gedanken nachzuhängen. Obwohl auch das manchmal fruchtbringend sein kann.

Meditation im Yogakurs

In all meinen Yogakursen lehre ich auch Meditation. Wenn du regelmäßig in die Gruppe kommst, meditierst du also zumindest einmal in der Woche. Und wenn es nur 10 Minuten sind. Im Idealfall kommst du auf den Geschmack und beginnst, auch zu Hause regelmäßig zu meditieren. Dann hilft die wöchentliche Gruppe dabei, dranzubleiben.

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